Forex ist Devisenhandel

Nachdem im Internet viele Fragen bezüglich dem Unterschied zwischen Forex Trading und Devisenhandel aufgetaucht sind, will ich mit diesem Artikel genauer darauf eingehen. Es gibt keinen Unterschied zwischen Forex Trading und Devisenhandel. Eine solche Frage ist oft ein Signal sich genauer mit dem Forexhandel auseinanderzusetzen. Forex Trading ist sehr komplex. Es gibt viel Literatur zu dem Thema.

Anfängern werden oft die unterschiedlichsten Produkte angeboten. Vom automatischen Devisenhandelsroboter bis hin zu sehr teuren Signal-Anbietern.

Wie kann man sich vor Abzocke schützen?

Nach meinen Erfahrungen ist das ganz einfach. Systeme die 100 oder 200 % im Jahr versprechen sind unrealistisch PUNKT.

Wenn es so einfach wäre erfolgreich zu handeln könnte jeder mit nur ganz wenig Kapital durch den Zinseszinseffekt innerhalb von wenigen Jahren ein Vermögen aufbauen. Diese Anbieter erweisen sich nicht selten als Betrüger. Sie würden niemals ihr eigenes Geld in ihr Handesroboter stecken. Ihr Haupteinkommen generieren sie nicht vom erfolgreichen Handeln sondern vom erfolgreichen Verkaufen an Menschen die bezüglich Devisenhandel etwas naiv sind.

Mit diesem Artikel will ich ausdrücklich von solchen Diensten warnen. Wenn ihr mit dem Devisenhandel anfangen wollt, solltet ihr erst mal die Basics lernen. Schnell wird euch dann klar, dass es sich hierbei um ein hartes Geschäft handelt. Jeder gegen jeden, Auge um Auge.

 

Die Konkurrenten am Markt sind Hedge Fonds und die größten Banken. Gleichzeitig eine Schar von sehr klugen Privatanlegern, die sich ebenfalls ausgiebig mit dem Thema befassen. Jeder Fehler wird bestraft in Form von Geldverlust. Jede starre Strategie hat nur eine kurze Lebensdauer und keiner weiß wie lange diese noch funktioniert. Ein guter Trader muss sich ständig den sich ändernden Marktgegebenheiten anpassen. Es ist sicher auch Instinkt, Intuition gefragt. Viele erfolgreiche Trader geben zu, dass sie sich bei schwierigen Handelsentscheidungen auf ihre Intuition verlassen. Diese würden nie strickt nach einem starren System handeln, das ihnen einfache Einstiegs- und Ausstiegssignale liefert.

Es gewinnt immer derjenige, der sich am flexibelsten an die neue Marktgegebenheit anpassen kann und gleichzeitig sein Moneymanagement nicht aus den Augen verliert. Ich behaupte nicht, dass ihr euch an keine Strategie halten sollt. Ihr solltet euch vielmehr Rahmenbedingungen schaffen, an diese ihr euch halten solltet. Zum Beispiel:

  • Nach zwei Verlusttrades  pro Asset höre ich für den heutigen Tag auf zu traden.
  • Ich riskiere pro Trade nie mehr als 2% meines Kapitals
  • Nach 18 Uhr trade ich nicht mehr weil das Volumen an den Märkten langsam zurückgeht.
  • Ich steige bei wichtigen News aus
  • usw.

Der Forex Handel ist hart und man kann nur mit klaren festen Regeln überleben. Hört nicht auf irgendwelche Signalgeber, sondern trefft eure eigenen Entscheidungen anhand der Devisenkurse.

Interessante Links zur Einführung in das Forex-Trading.

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