Beim Devisenhandel tauscht man eine Währung in eine andere Währung um. Es geht folglich darum, mit einer Währung (Euro) eine andere Währung (Dollar) zu kaufen, um einen Gewinn aus dem späteren Verkauf zu erzielen.
Einen Gewinn kann man erzielen, wenn die gekaufte Währung (Dollar) gegenüber einer Referenzwährung (Euro) steigt.

Wie im YouTube Video erklärt, beschreibt der Devisenhandel den Handel mit Währungen wie dem Euro oder dem amerikanischen Dollar.

Devisenhandel einfach erklärt. Was ist Devisenhandel? 3 Min.

Das Video wird von Youtube eingebettet. Es gelten die Datenschutzerklärungen von Google.

Der Devisenhandel wird im englischen auch als Forex Trading bezeichnet. Forex bedeutet Foreign Exchange.

Den größten Umsatzanteil am Devisenmarkt machen Unternehmen, Versicherungen und Banken aus.

Diese tauschen ihre Währungen, um beispielsweise ihre Fremdwährungsumsätze aus im Ausland verkauften oder gekauften Produkten wieder in ihre Landeswährung umzurechnen.

Auch schließen Unternehmen häufig Versicherungen ab, um sich gegen starke Währungsschwankungen abzusichern.

Die Funktionsweise beim Devisenhandel lässt sich so definieren, dass ein Preis gebildet wird, indem zwei Währungen (Währungspaare) miteinander verglichen werden.

Der Euro und der amerikanische Dollar werden dann als EUR/USD definiert.

Das britische Pfund und der amerikanische Dollar werden als GBP/USD oder Cable bezeichnet.

Der Vergleich der einzelnen Währungen schafft Spekulationsmöglichkeiten ähnlich wie an der Börse.

So wird beispielsweise der EUR gekauft, weil vermutet wird, dass dieser aufgrund von später erläuterten Einflussfaktoren gegenüber dem USD steigen wird.

Durch den Devisenhandel können somit Gewinne aber auch Verluste eingestrichen werden.

Er ist damit vergleichbar mit dem Aktienhandel.

Um die Funktionsweise vom Devisenhandel zu erklären, hier ein Beispiel:

Verkauft BMW ein Auto in den USA, erhält das Unternehmen 50 000 USD für das Auto.

Diese 50 000 USD sind 42 000 Euro wert.

Anschließend steigt der Dollar, indem der Euro schwächer wird und die 50 000 USD sind nur noch 40 000 Euro wert.

Das Unternehmen würde somit wegen Wechselkursschwankungen einen Verlust von rund 2000 Euro machen.

Würde der Dollar allerdings fallen, so würde das Unternehmen einen Gewinn von rund 2000 Euro machen.

Aus diesem Grund versuchen sich die Unternehmen am Devisenmarkt gegen Wechselkursschwankungen abzusichern.

Für viele Unternehmen ist dies von großer Bedeutung für ihr Risikomanagement.

Ein Händler versucht, an den Märkten so zu agieren, dass er die Wechselkursschwankungen zu seinem Vorteil nutzt.

Hier ein Inhaltsverzeichnis für diese Seite. Weitere Informationen erhält ihr in zusätzlichen Kategorien.

Was sind die Vor- und Nachteile des Devisenhandels?

Vorteil Nr. 1: Die Handelszeiten
Auf den Devisenmärkten könnt ihr 24 Stunden am Tag, 5 Tage die Woche handeln. Das hat einen großen Vorteil gegenüber dem Aktienhandel, da man nicht von Börsenöffnungszeiten abhängig ist. Somit können viele Händler ihre Zeit viel flexibler einteilen.
Vorteil Nr. 2: Long und Short
Es ist möglich, sowohl in steigenden als auch in fallenden Marktphasen Geld zu verdienen. Das bedeutet, dass man nicht so sehr von der aktuellen Marktsituation abhängig ist. Möchte man auf einen steigenden EUR/USD setzen, so geht man Long und auf einen fallenden EUR/USD Short.
Vorteil Nr. 3: Geringe Kosten
Ein Vorteil sind die geringen Kosten beim Devisenhandel. Es lassen sich selbst große Beträge mit nur sehr geringen Gebühren bewegen. Als Beispiel: Wer mit einem Lot also 100 000 Euro beim EUR/USD Long geht, der muss mit Kosten in Höhe von ca. 4 Euro rechnen.
Vorteil Nr. 4: Liquidität
Der Devisenmarkt ist mit 5 Milliarden Dollar Umsatz am Tag der liquideste Markt der Welt. Anders als beim Aktienmarkt ist dieser somit besser vor Manipulationen geschützt. Der wesentliche Vorteil ist aber, dass man aufgrund des hohen Umsatzes nicht so viel Wert auf die Markttiefe legen muss, wenn man seinen Kurs ausgeführt bekommen möchte.
Vorteil Nr. 5: Geringes Startkapital
Unabhängig davon, ob ihr mit einem Hebel beginnen wollt oder nicht, könnt ihr eure ersten Handelserfahrungen schon mit etwa 100 Euro sammeln. Somit kann euer Startkapital für den Devisenhandel im Gegensatz zum Aktienhandel, der teilweise mehrere tausend Euro erfordert, deutlich geringer ausfallen.
Nachteil Nr. 1: Haifischbecken
Der Devisenmarkt ist aufgrund komplexer wirtschaftlicher Zusammenhänge nur schwer zu verstehen. Beim Aktienhandel liegt der Fokus oft nur auf einem einzigen Unternehmen. Die differenzierte Betrachtung einzelner Wirtschaftsräume spielt nicht so eine große Rolle wie beim Devisenhandel.
Nachteil Nr. 2: Swap Gebühren
Im Gegensatz zu Aktien, bei denen einige Unternehmen Dividenden zahlen, werden beim Devisenhandel Swap Kosten berechnet. Diese Fallen an, wenn Positionen über Nacht gehalten werden. Abhängig von den Zinsen der einzelnen Währungsräume kann der Swap aber auch positiv ausfallen.
Nachteil Nr. 3: Überschaubares Angebot an Währungen
Es ist leider sehr stark vom Broker abhängig, wie viele Währungen gehandelt werden können. Oft sind es aber nur unter 50 Währungen, die angeboten werden. Im Vergleich zum Aktienhandel, bei dem man weltweit Tausende von Aktien handeln kann, ist das Angebot sehr gering.
Nachteil Nr. 4: Risikofaktor Broker statt Bank
Dieser Punkt trifft nur zu, wenn Devisen über einen Broker und nicht über eine normale Bank (Fremdwährungskonto) gekauft werden. In letzter Zeit ist es nicht gerade selten vorgekommen, dass Broker pleite gegangen sind. Ist der Broker nicht reguliert, kann eine solche Pleite auch zu einem Verlust von Kundengeldern führen.
Nachteil Nr. 5: Bei gehebelten Produkten größeres Kapitalrisiko
Da die Wechselkursschwankungen im Devisenhandel oft sehr gering sind, bieten viele Broker ihren Kunden Hebelprodukte an. Vor dem Inkrafttreten der ESMA-Regulierung war eine Hebelwirkung von bis zu 1:500 möglich. Ein so hoher Hebel wirkt in beide Richtungen und kann natürlich, wenn der Markt falsch eingeschätzt wird, euer Kapital auch stark gefährden.

Eine weitere Erläuterung, warum man überhaupt mit Devisen handeln sollte, findet ihr hier.

Tipps zum Devisenhandel als Privatperson

Zuerst muss die Frage beantwortet werden, ob ihr mit einem Hebel handeln wollt oder nicht.

Ein Fremdwährungskonto ist für diejenigen geeignet, die ihre Ersparnisse einfach nur durch das Halten verschiedener Währungen schützen oder mit weniger Risiko vermehren wollen.

Damit ist es nämlich auch möglich, von Wechselkursschwankungen zu profitieren.

Der wesentliche Unterschied zwischen der Eröffnung eines Kontos bei einem Broker oder einem Konto in einer Fremdwährung ist die Möglichkeit, Devisen mit Hebelwirkung zu handeln.

Im Folgenden werde ich auf beide Möglichkeiten eingehen.

Broker mit Hebel

Wenn ihr mit einem Forex-Broker handeln wollt, habt ihr die Möglichkeit einen Hebel einzusetzen.

Das hat natürlich Vorteile, aber auch Nachteile.

Mit einem Hebel kann das 30- 500-fache des hinterlegten Kapitals bewegt werden.

Für diejenigen, die sehr oft handeln wollen, ist ein Broker die beste Wahl, da die Wechselkursschwankungen auf dem Devisenmarkt relativ gering sind und ihr somit eure Gewinne maximieren könnt.

Darüber hinaus bietet ein Broker in der Regel professionelle Charting-Plattformen mit Echtzeit-Kursen an, mit denen Positionen präzise verwaltet werden können.

Anzumerken ist, dass euch auch viele Broker ermöglichen, den Hebel selbst einzustellen.

Dadurch ist es auch möglich, ohne Hebel mit einem Broker zu handeln und ihr bekommt zudem professionelle Chartsoftware kostenlos zur Verfügung gestellt.

Broker, die für den Devisenhandel geeignet sind.

xtb: Besonders gut für Anfänger und Profis geeignet. Ihr solltet den Broker zunächst ohne Risiko mit einem kostenlosen Demokonto testen. Der Broker ist BaFin-Reguliert und der typische EUR/USD-Spread beträgt 0,9 Pips. Der Hebel ist frei einstellbar.

Plus500: Klar und übersichtlich, aber nicht für Profis geeignet. Auch die Kosten sind viel höher als bei xtb. Die Handelsplattform ist für Anfänger sehr übersichtlich und gut strukturiert. Allerdings würde ich den Broker nur empfehlen, wenn Ihr über einen längeren Zeitraum handeln wollt.

xm: Auch ein guter Broker und stellt eine gute Alternative zu xtb dar. Der Broker ist ebenfalls reguliert und bietet gerade für ECN Konten ein gutes Angebot an. Der Broker ist FCA (Financial Conduct Authority) reguliert und bietet eine große Produktpalette an.

Fremdwährungskonto ohne Hebel

Wer auf eine Hebelwirkung und eine professionelle Chartsoftware mit Echtzeitkursen verzichten kann, weil er sein Geld auf mehrere Währungen verteilen möchte, kann auch auf ein Fremdwährungskonto bei einer Bank oder einem anderen Dienstleister zurückgreifen.

Es wird einfach ein Konto in einer Fremdwährung eröffnet, auf das ihr euer Geld einzahlen könnt.

Einige Banken erheben eine Gebühr für Währungstransaktionen. Diese fällt jedoch meist gering aus.

Ein Fremdwährungskonto ist besonders für diejenigen geeignet, die ihr Geld konservativ anlegen wollen.

Damit müssen allerdings Trendfolgestrategien verwendet werden, die auf eine Haltedauer von mehreren Monaten oder Jahren ausgelegt sind.

Auf solche langfristigen Strategien werde ich später noch genauer eingehen.

Hier ist eine Auflistung der Banken, die Fremdwährungskonten anbieten.

S Broker: Dieser Sparkassen Broker ist zu empfehlen, da für viele Währungen keine Gebühren erhoben werden und nur eine sehr geringe Marge für die Devisenkonvertierung (Umwandlung) hinzukommt.

Consorsbank: Auch die Consorsbank hat ein gutes Angebot, erhebt aber eine Umtauschgebühr von 19,95 € plus Marge.

Comdirect: Ein Nachteil ist, dass auf vereinzelte Währungen ein prozentualer Aufschlag pro Jahr erhoben wird. Zusätzlich wird eine Umwandlungsgebühr von 1% für alle Währungen erhoben.

Die Depotführung ist für alle Anbieter kostenlos. Dennoch würde ich empfehlen, den Devisenhandel mit Hebelwirkung risikofrei mit einem Demokonto auszuprobieren.

Welche Strategien gibt es beim Devisenhandel?

Mittlerweile wurden schon zahlreiche Strategien im Internet veröffentlicht und können kostenlos genutzt werden.

Leider ist der Devisenhandel kein regulärer Ausbildungsberuf, bei dem ihr an die Hand genommen werdet und euch dann alles Schritt für Schritt erklärt wird. Jeder muss selbst die Strategie finden, die zu einem passt.

Beispielsweise gibt es Strategien für den langfristigen Handel und Strategien für den kurzfristigen Handel, bei denen Devisen innerhalb weniger Minuten oder Sekunden gekauft und verkauft werden.

Einige Händler schwören auf Charttechnik und komplexe Indikatoren, während andere wiederum nur auf fundamentale Zahlen setzen, um ihre Handelsentscheidungen zu treffen.

In diesem Beitrag führe ich Beispiele und eine grundlegende Anleitung auf, wie man langfristig erfolgreich die Märkte schlägt.

Gibt es gute Signale für den richtigen Kauf von Devisen?

Es gibt Programme, die automatisch Positionen eröffnen und schließen, sogenannte Expert Advisors „EA“, diese sind meiner Meinung nach in der Regel aber nicht profitabel.

Ich habe zumindest noch nie von einem EA gehört, der den Markt langfristig schlagen kann.

Das Einzige, was ich bezüglich Forex Signale empfehlen kann, sind unabhängige Marktanalysen und Social Trading.

Marktanalysen

Bei Marktanalysen handelt es sich um regelmäßige Veröffentlichungen von Experten, die Handelsempfehlungen auf der Grundlage fundamentaler und technischer Merkmale aussprechen.

Eine Liste von guten Signalgebern ist:

https://www.xtb.com/de/Marktanalysen/Taegliche-Marktanalysen
https://www.xm.com/de/forex-signals
https://admiralmarkets.de/analysen/technical-analysis
https://www.godmode-trader.de/devisen
https://www.dailyfx.com/

Um ein Gefühl für die Marktstimmung zu bekommen, gibt es auch noch den Markt Sentiment Indikator von fxBlue.
https://www.fxblue.com/

Dort kann man sehen, wie andere Trader positioniert sind.

Social Trading Anbieter

Ich nutze diese beiden sozialen Handelsplattformen als Signalgeber und um ein Gefühl für die Marktstimmung zu bekommen.

Ayondo: Meiner Meinung nach die seriöseste Plattform. Man kopiert einfach andere Top-Händler und verfolgt deren Marktentscheidungen.

eToro: Eine spielerische und einfache Möglichkeit, andere Händler zu kopieren. Außerdem stellt eToro regelmäßig Marktanalysen zur Verfügung.

Es ist mit Social Trading möglich, Top-Händlern zu folgen und sie als Signalgeber zu nutzen.

Insider nutzen diese Gelegenheit, um ein Marktgefühl zu bekommen und zu sehen, wo andere ihre Positionen eröffnen und ihr Stop-Loss setzen.

Welcher Broker ist der beste für den Devisenhandel?

Die Auswahl an Anbietern ist riesig. Sie unterscheiden sich nur geringfügig voneinander.

Aus diesem Grund ist es schwierig, diese Frage richtig zu beantworten.

Vieles hängt von eurem persönlichen Handelsstil ab.

Wenn ihr innerhalb eines Tages mehrmals handeln wollt, solltet ihr mehr Wert auf enge Spreads legen. Die Übernachtkosten (Swap) sind bei diesem Handelsstil vernachlässigbar.

Ist euer Handelsstil eher für den Handel über mehrere Tage ausgelegt, dann müsst ihr die Swap-Kosten berücksichtigen. Wenn ihr oft handeln wollt, aber aus beruflichen Gründen nicht immer vor den Monitoren sitzen könnt, dann müsst ihr nach Brokern suchen, die gute mobile Apps anbieten.

In der Regel solltet ihr aber immer regulierte Broker bevorzugen. Nur mit diesen könnt ihr sicher sein, dass ihr eure Auszahlung auch erhaltet.

Ich habe mehrere Artikel zum Thema „Der beste Broker“ geschrieben.

https://devisenhandel-profi.de/devisenhandel/devisenhandel-der-richtige-online-broker/
https://devisenhandel-profi.de/forex/forex-broker/
https://devisenhandel-profi.de/forex/welche-forex-plattform-ist-die-beste/

Meine Brokerempfehlung:

Ich kann als Broker xtb empfehlen. Dort könnt ihr unverbindlich und kostenlos ein Demokonto eröffnen und so eure ersten Erfahrungen sammeln. Das würde ich Anfängern unbedingt empfehlen.
Der typische Spread für den EUR/USD beträgt 0.9 Pips und es gibt keine Mindesteinlage.

Wie kann ich mein Geld am besten in FX investieren?

Es geht nicht jedem darum, möglichst viel Geld aus den Märkten herauszuholen.

Einige von euch möchten einfach nur ihre Ersparnisse schützen, indem sie ihr Vermögen in verschiedene Währungen diversifizieren wollen.

Ich würde aber definitiv ein gehebeltes Konto bei einem Broker bevorzugen.

Mit einem kostenlosen Demokonto könnt ihr den Handel ohne Risiko testen.

Zudem könnt ihr mit den angebotenen Chartplattformen eure Positionen präziser managen.

Wie ich in meinen Beiträgen Devisenhandel für Anfänger schon erklärt habe, ist das Wichtigste, um langfristig erfolgreich zu sein, die Disziplin.

Nur wenn eure Emotionen keinen Einfluss auf euer Handelsverhalten haben, könnt ihr überhaupt den Markt schlagen.

Devisenhandel ist zu 80 % Kopfsache.

Ich erkläre auch in diesem Beitrag, wie man sein Geld erfolgreich investieren soll.

Der beste Tipp, wie man Devisen handelt, lautet:
Risikomanagement

Wichtig: Es muss dabei zwischen Money- und Risikomanagement unterschieden werden.

Darauf gehe in noch genauer ein.

Was sollten Anfänger beachten?

Da sich die einzelnen Handelsplattformen immer ein wenig unterscheiden, ist es als Anfänger wichtig, seine Fähigkeiten zunächst mit einem Demokonto zu testen.

Dazu werden von einigen Brokern kostenlose, unbegrenzte Demokonten angeboten, um den Einstieg in das Tradinggeschäft zu erleichtern.

Grade Kleinanleger mit wenig Kapital sollten auf dieses Angebot zurückgreifen.

Anfänger laufen in der Regel Gefahr, sich selbst zu überschätzen.

Ein Demokonto kann als eine Art Musterdepot betrachtet werden und hat schon so manchen vor großen Verlusten geschützt.

Nachdem ihr eure ersten Erfahrungen mit einem Demokonto gemacht habt, solltet ihr euch überlegen, zu Echtgeld zu wechseln.

Es ist wichtig, am Anfang Fehler zu machen.

Diese Fehler, die ihr mit einem Demokonto oder mit wenig Geld gemacht habt, sollten unbedingt reflektiert werden, damit ihr sie anschließend korrigieren könnt.

Das Reflektieren und Korrigieren von Fehlern ist der Schlüssel zum nachhaltigen Erfolg im Trading!
In diesem Artikel gehe ich näher auf das Thema Devisenhandel für Anfänger ein.

Kann man Devisenhandel lernen?

Wie in diesem Artikel erwähnt, fällt es den meisten Händlern schwer, Forex Trading zu erlernen.

Studien zeigen, dass die meisten Händler ihre Performance auch nach mehreren Jahren nicht verbessern können.

Also ist es nicht so einfach, wie es scheint.

Der Hauptgrund ist, dass das größte Problem beim Devisenhandel der eigene Kopf ist.

Ein guter Trader muss lernen, wie er Emotionen wie Angst, Gier, Ungeduld, Wut kontrollieren kann.

Ich kann jedem empfehlen, der den Devisenhandel erlernen möchte, einer Community beizutreten.

Dazu eignen sich die bekannten sozialen Medien wie Facebook, Twitter und Foren.

Aber auch bestimmte Social-Trading Plattformen eignen sich, um von anderen Tradern zu lernen.

Es ist wichtig, eine eigene Strategie zu entwickeln, aber grundlegende Handlungskonzepte können sehr wohl von anderen übernommen werden. Vor allem, wenn es sich um konstant profitable Trader handelt.

Ich habe zwei weiterführende Artikel veröffentlicht, die genau beschreiben, wie man Devisenhandel lernen kann.
Devisenhandel Lernen- Wie man Forex Trading richtig lernt

Wie kann man mit Forex Trading Geld verdienen?

Was ist das beste Buch zum Lernen?

Grade auf Amazon lassen sich viele Bücher zum Thema Trading finden, die von Autoren geschrieben wurden, die nachweislich nicht erfolgreich handeln können.

Aus dem Grund eigenen sich Bücher höchstens, um sich einen allgemeinen Überblick von der Materie zu verschaffen.

Viele in Büchern veröffentlichte Strategien sind nicht rentabel oder lassen sich nicht gut umsetzen.

Aus dem Grund werde ich ein Buch veröffentlichen, dass genau diese Lücke schließt.

Allerdings gibt es bereits Bücher, die gut zum Erlernen des Handels geeignet sind.

Diese befassen sich vor allem mit den Themen Money- und Risikomanagement sowie Handelspsychologie.

Und da diese Themen grundlegend für den Erfolg sind, solltet ihr sie lesen.

Ich habe hier eine detaillierte Liste guter Bücher veröffentlicht.

Wie groß sollte das Startkapital sein?

Um den Devisenhandel zu testen, sollte das Startkapital mindestens 100 Euro betragen.

Es ist also möglich, mit relativ wenig Geld das Handeln zu beginnen.

Allerdings ist zu beachten, dass nur sehr wenige eine Rendite von weit über 100 % pro Jahr erzielen.

Aus dem Grund würde ich empfehlen, mit 1000 Euro zu beginnen.

Nach 2-5 Jahren kann daraus schon ein Betrag von 30 bis 50 000 Euro angehäuft werden.

Jedem muss jedoch bewusst sein, dass er, um eine so hohe Rendite zu erzielen, ein großes Risiko in Bezug auf die Positionsgröße eingehen muss.

Wer bereit ist, das Risiko eines Totalverlustes auf sich zu nehmen, kann natürlich auch Positionsgrößen von bis zu 5 % wählen.

Die Positionsgröße, mit der die meisten erfolgreichen Trader handeln, beträgt 1 % des Handelskontos.

Einen ausführlichen Beitrag bezüglich des nötigen Startkapitals habe ich hier verfasst.

Was beeinflusst die Märkte?

Wie die Infografik unten zeigt, werden die Devisenmärkte von einer Vielzahl von Faktoren beeinflusst.

Aus dem Grund müssen beim Forex Trading viel mehr Faktoren berücksichtigt werden als beim Aktienhandel.

Faktoren, die den Devisenmarkt beeinflussen

Ob es dadurch automatisch schwieriger wird, will ich nicht pauschal behaupten.

Es müssen Faktoren beachtet werden, wie:

  • Die wirtschaftliche Entwicklung der Währungsräume.
  • Die politische Stabilität der einzelnen Währungsräume.
  • Die Realzinsen der Währungsräume.
  • Die Verschuldung der sich in den Währungsräumen befindlichen Länder.
  • Die Inflations- oder Deflationsentwicklungen.
  • Die realen Wechselkurse der Währungsräume.
  • Die Verschuldung der einzelnen Zentralbanken.

Wie ihr sehen könnt, müssen Währungsräume immer miteinander verglichen werden.

Die Tatsache, dass sich ein Währungsraum in einer schlechten wirtschaftlichen Situation befindet, bedeutet nicht automatisch, dass die Währung fallen wird.

Nur wenn die wirtschaftliche Entwicklung eines Währungsraumes A schlechter ist als der Vergleichswährungsraum B, werden die Preise für den Währungsraum A sinken.

Wie gut funktioniert die Chartanalyse beim Devisenhandel?

Für einige ist Chartanalyse Kaffeesatzleserei und andere schwören darauf.

Natürlich kann es sich bei der Chartanalyse lediglich um selbsterfüllende Prophezeiungen handeln, da doch eine große Anzahl von Händlern Charts für ihre Analysen verwenden.

Für mich ist Chartanalyse nichts weiter als ein Hilfsmittel, um zu erkennen, wie sich Trends in den letzten Monaten entwickelt haben.

Ich beobachte auch, wie sich der Markt an psychologischen Marken verhält, da diese selbst Menschen beeinflussen, die nichts mit Charttechnik zu tun haben wollen.

So zeichne ich zum Beispiel für den EUR/USD horizontale Linien auf jeden hundertsten Preis, also 1.200, 1.2100, 1.2200.

Dies sind oft wichtige psychologische Marken, auf denen Trader ihre Stop-Order platzieren und aus dem Grund der Markt manchmal stark reagiert.

Ich benutze auch Fibonacci Retracements, um meine Markteintritte zu timen.

Diese dienen auch vielen Händlern als psychologische Marken.

Insbesondere ein Rückgang eines Trends um 50 % scheint eine psychologische Wirkung auf viele Marktteilnehmer zu haben und kann als günstiges Einstiegsniveau genutzt werden.

Genaueres wird auf dieser Seite von mir beschrieben.

Welche anderen Marktteilnehmer gibt es außer dir noch an den Devisenmärkten?

Natürlich gibt es eine ganze Reihe von Wettbewerbern auf den Märkten.

Diese unterscheiden sich von kleinen Händlern wie euch und großen Hedgefonds und Banken.

Generell sind nicht alle Teilnehmer als eure Konkurrenten zu betrachten.

Ich würde aber nur jene Marktteilnehmer als direkte Wettbewerber betrachten, die ihre Position auf einen ähnlichen Zeithorizont ausrichten.

Hier ein kleiner Überblick der Marktteilnehmer beim Devisenhandel.

Banken und Broker, die für ihre Kunden Geld in Fremdwährung verwalten, machen mehr als die Hälfte des gesamten Handelsvolumens aus.
Menschen, die auf Reisen sind oder einfach nur ihr Geld in einer fremden Währung aufbewahren wollen.
Versicherungsunternehmen, die sich gegen Währungsschwankungen absichern wollen oder dies im Auftrag von Kunden tun.
Spekulanten, die sich durch den Devisenhandel einen Gewinn versprechen.
Unternehmen, die ihre im Ausland verkauften oder gekauften Produkte wieder in ihre Heimatwährung umtauschen.
Zentralbanken, die die Volkswirtschaft durch den Devisenhandel beeinflussen wollen.

Welche Währungspaare werden am meisten gehandelt?

Wie bereits erwähnt ist der Devisenmarkt der liquideste Markt der Welt.

Der tägliche Umsatz am Devisenmarkt beträgt weltweit mehr als 5 Milliarden Dollar.

Allein das Währungspaar EUR/USD hat einen täglichen Umsatz von mehr als 1 Milliarde Dollar.

Ausgehend von einem täglichen Umsatz von 5 Milliarden kann der Umsatz in Dollar ausgerechnet werden.
Umsatz Währungen

Man kann ablesen, dass der Umsatz des Dollar/Schweizer Franken (USD/CHF) 2,5 Prozent beträgt.

Somit kann errechnet werden, dass 2,5 Prozent vom Tagesumsatz ca. 180 Millionen Dollar sind.

Welche Handelszeiten gibt es beim Forex Trading?

Devisenhandel ist rund um die Uhr, also 24 Stunden am Tag, möglich.

Zu beachten ist, dass dies nur an Werktagen, d.h. an 5 Tagen in der Woche, gilt.

Am Wochenende findet kein Handel statt.

Die meisten Broker richten sich an die britische UTC +1 Zeitzone.

Der Handel öffnet daher schon am Sonntag um 23 Uhr deutscher Zeit und endet am Freitag um 23 Uhr.

Wann schließt der Forex Markt?

Der Forex-Markt schließt nur am Wochenende. An Feiertagen wie Karfreitag, Weihnachten usw. wird ganz normal gehandelt, da diese Feiertage in manchen Währungsräumen unterschiedlich ausfallen oder gar keine staatlich anerkannten Feiertage sind.

Ansonsten ist, der Handel wie schon erwähnt 24 Stunden am Tag möglich.

Wie schaut es mit der Steuer aus?

Eure Gewinne beim Devisenhandel unterliegen nach deutschem Gesetzt der Einkommensteuer.

Ihr müsst auf alle Gewinne aus dem Devisenhandel eine Abgeltungssteuer in Höhe von 25 % zahlen.

Davon wird noch der Solidaritätsbeitrag in Höhe von 5,5 % berechnet.

Diese 5,5 % werden daher von der Abgeltungssteuer, den 25 %, berechnet.

Hinzu kommt je nach Bundesland die Kirchensteuer, die ebenfalls von der Abgeltungssteuer von 25 % berechnet wird.

Ihr zahlt also bis zu 27,8 % Steuern auf eure Gewinne.

Ein Trick ist die Inanspruchnahme des Sparerpauschalbetrags in Höhe von 801 oder 1602 Euro.

So müsst ihr nur Steuern zahlen, wenn ihr 801 Euro für Unverheiratete und 1602 Euro für Verheiratete überschritten habt.

Es besteht auch die Möglichkeit, auf einen ausländischen Broker zu setzen, da ein deutscher Broker ansonsten nach jedem Gewinntrade oder am Ende eines Monats automatisch eure Steuer abzieht und mit euren Verlusten verrechnet.

Eine Gewerbeanmeldung bringt euch in diesem Fall nur wenig Vorteile.

Wer sich ausführlich über mögliche Steuertricks informieren möchte, sollte diesen Artikel lesen.

Welches Risiko gibt es beim Devisenhandel?

Der Devisenhandel ist ein Geschäft wie jedes andere.

Aus dem Grund birg es auch Gefahren in sich.

Vor allem für diejenigen, die sich entscheiden, mit einem Hebel zu handeln.

Ein Hebel wirkt bekanntlich in beide Richtungen.

Er kann dafür sorgen, dass ihr mit wenig Kapital sehr große Gewinne macht und kann natürlich auch dafür sorgen, dass eure Verluste höher ausfallen als gedacht.

Zum Glück könnt ihr aufgrund neuer Regulierungen wie ESMA nicht mehr Geld verlieren, als ihr eingezahlt habt.

Zumindest dann nicht, wenn ihr euch für einen regulierten Broker entscheidet.

Das war früher nicht der Fall.

Es ist schon vorgekommen, dass ein Händler auf einen negativen Kontostand blicken musste, nachdem sich der Markt stark mit großen Momentum gegen ihn bewegt hatte.

Wer sich für den Handel mit einem Fremdwährungskonto entscheidet, kann die Sache etwas entspannter betrachten.

Hier sind die Kontoschwankungen nicht so extrem, da diese ohne Hebel gehandelt werden.

Es ist anzumerken, dass das Risiko einer starken Währungsabwertung ist allerdings auch hier gegeben.

Euch muss daher immer bewusst sein, dass euer Kapital beim Devisenhandel gefährdet ist.

Diese Risiken kann man mit dem richtigen Money Management minimieren, es ist allerdings nie ganz ausgeschlossen, dass ihr euer ganzes Geld verliert.

Eine Übersicht aller wichtigen Begriffe beim Trading

Was ist ein CFD?

Contracts for Difference, auch CFDs genannt, sind Derivate, die eine Vielzahl von Märkten abdecken.

Wie beim Devisenhandel kann man auf steigende und fallende Kurse spekulieren.

Unter CFDs nimmt der Broker oder ein Liquiditätspartner des Brokers die Gegenposition ein. Dies wird auch als OTC-Handel (Over the Counter) bezeichnet.

Bei CFDs kann durch den Hebel mehr Kapital bewegt werden, als eingezahlt wurde.

Was mich an CFDs stört, ist, dass ich auf einen Liquiditätspartner angewiesen bin, der nur dann gewinnt, wenn ich verliere.

Dadurch entsteht ein möglicher Interessenkonflikt.

Was ist ein Lot

Beim Devisenhandel entspricht ein Lot immer 100 000 Einheiten einer Basiswährung.

Was die Basiswährung ist, erklärt dieses Bild.

EURUSD Basiswährung
Wenn ihr also ein Lot von EUR/USD kauft, so handelt ihr mit 100 000 Euro.

Es ist auch möglich, 0.1 Lot zu kaufen, was einem Handelsvolumen von 10 000 Euro entspricht.

Sollte der EUR/USD Kurs um ein Pip steigen, so hat man einen Gewinn von 10 Euro erzielt.

1 Lot = 1 Standardlot = 100 000 Einheiten der Basiswährung
0.1 Lot = 1 Minilot = 10 000 Einheiten der Basiswährung
0.01 Lot ein Microlot = 1 000 Einheiten der Basiswährung

Was ist der Spread?

Der Spread bezeichnet die Differenz zwischen dem Preis, der angeboten wird und dem Preis, der nachgefragt wird.

Im Börsenjargon wird der Spread auch als Geld- und Briefkurs bezeichnet.

Als Beispiel:
Ein Broker bietet seinen Kunden an, den EUR/USD für 1.1737 zu verkaufen und für 1.1738 zu kaufen.
Spread
Diese Differenz von 1 Pip ist der Spread.

Margin

Die Marge ist die Sicherheitsleistung, die zur Ausführung einer Transaktion erforderlich ist.

Der Broker verlangt von einem Trader, dass er für ein Lot und einem Hebel von 1:20 eine Sicherheitsleistung (Margin) von 5000 Euro hinterlegt.

Das bedeutet, dass genau 100.000 Währungseinheiten mit einer Marge von 5.000 Euro und einem Lot bewegt werden können.

Hebel

Ein Hebel ermöglicht es euch, mehr Geld am Markt zu bewegen, als ihr als Marge hinterlegt habt.

Mit einem Hebel von 1:30 und einer Margin 10 Euro könnt ihr genau 30 Euro bewegen.

Der Hebel spiegelt das Verhältnis zwischen der Margin und dem bewegten Geld wider.

Nachschusspflicht

Im klassischen Sinne entsteht eine Nachschusspflicht immer dann, wenn eure Sicherheitsleistung (Margin) aufgebraucht ist.

Für einen in der EU regulierten Broker ist ein negativer Saldo für private Devisenhändler gesetzlich verboten.

Vor einiger Zeit war es jedoch noch möglich, dass ihr aufgrund des Hebels mehr verlieren konntet, als ihr als Margin hinterlegt habt.

Insbesondere nach Bekanntgabe wichtiger Nachrichten ist es in der Vergangenheit zu solchen heftigen Marktbewegungen gekommen, dass die Stopps einiger Positionen nicht schnellgenug ausgeführt wurden.

Es kam vor, dass Positionen so spät ausgeführt wurden, dass ganze Konten ins Minus gerutscht sind und Händler diese aus eigenen Mitteln ausgleichen mussten.

News

Nachrichten können beim Forex Trading ein Fluch oder Segen sein. Es gibt Strategien, die nur auf Nachrichten ausgelegt sind.

Andere Strategien wiederum sind darauf ausgelegt, Positionen zu schließen, bevor Nachrichten bekannt gegeben werden.

Nachrichten können problemlos Bewegungen von 100 Pips verursachen.

Um negative Überraschungen zu vermeiden, sollte stets geprüft werden, wann wichtige Nachrichten veröffentlicht werden. Dazu eignet sich diese Seite: https://forexfactory.com

Pips

Beim Devisenhandel werden Preisänderungen in Pips angegeben.

Dabei stellt ein Pip die Änderung der fünften Stelle nach dem Komma dar.

Angenommen, der Kurs des EUR/USD liegt bei 1.1621 und steigt um 1 Pip, dann beträgt er 1.1622

(1.1621 + 0.0001 = 1.1622)

Welche Erfahrungen habe ich gemacht?

Ich würde Devisenhandel nicht als ein klassisches Geschäft betrachten, sondern als eine Art von Kunst.

Viele Menschen verbinden Forex Trading mit großem Reichtum oder zumindest mit der Möglichkeit, schnell reich und ein Millionär zu werden.

Ich will aber vor diesem Trugschluss warnen.

Ihr müsst Regeln definieren und euch auch an diese halten.

Aber das gelingt nicht vielen.

Grade für einen Anfänger ist es sehr schwer, die Vielfalt an Informationen richtig zu filtern und sich eine eigene Strategie aufzubauen.

Beim Forex Trading spielt sich viel auf der mentaler Ebene ab.

So sind die wichtigsten Eigenschaften Disziplin, Demut und ein gesundes Selbstbewusstsein.

Profis mit jahrelanger Erfahrung behaupten, dass Tradingerfolg zu 80 % Kopfsache ist.

Dieser Faktor wird gerade von Anfängern unterschätzt.

Viele glauben, dass Forex Trading in kurzer Zeit gelernt werden kann.

Nicht selten führt diese Annahme zu einer großen finanziellen Katastrophe.

Dabei kann eine anfängliche Glückssträhne zu Übermut führen und das kann die finanzielle Katastrophe sogar noch verstärken.

Ihr müsst immer beachten, dass das Money- und Risikomanagement das Wichtigste beim Devisenhandel ist.

Riskiert pro Transaktion nie mehr als 5 % von eurem Depot.

Durch die oft unkomplizierte Orderausführung und den bunten Farben im Chart läuft man Gefahr, den Devisenhandel als eine Art Spiel zu betrachten.

Ihr solltet den Devisenhandel ernst nehmen und ihn als einen echten Beruf betrachten.


Für den einen oder anderen kann es auch zu einem Beruf werden!

Wenn ihr ständig an euch arbeitet und aus euren Fehlern lernt, seid ihr auf dem besten Weg, ein Devisenhandel-Profi zu werden.